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Donnerstag, 23. Mai 2013

Marmeladen und Honig

Früchte sind lebende Naturprodukte, die durch große Hitzeeinwirkung und lange Kochzeit ihre Qualität verändern. Kleine Kochmengen hingegen können wertschonend zubereitet werden. Obwohl dieses Verfahren aufwendiger und teurer ist, wird es durch das Ergebnis bestätigt, denn der frisch-fruchtige Geschmack und das feine Aroma bleiben besser erhalten.Von der Vorbereitung der Zutaten bis zum verkaufsfertigen Produkt geschieht alles in liebevoller Handarbeit. Auch bei Großmengen bleibt das Herstellungsverfahren unverändert, lediglich die Verpackungsarbeiten werden dabei mit maschineller Hilfe erledigt.

Kleine Warenkunde

Der Unterschied zwischen Marmelade, Konfitüre und Fruchtaufstrich:

Marmelade  wird ausschließlich aus Zitrusfrüchten hergestellt und hat meistens einen Fruchtanteil von 25 - 35 %, der Zuckeranteil beträgt ca. 68 %. Konfitüre im ursprünglichen Sinn sind durch Süßung haltbar gemachte frische Früchte. Die bekanntesten Qualitäten sind:

  • Konfitüre „einfach“  mit einem Fruchtanteil von mind. 35% und einem Zuckeranteil von mind. 60%.
  • Konfitüre „extra“  mit einem Fruchtanteil von mind. 45% und einem Zuckeranteil von mind. 60%.
  • Gelee „extra“   mit einem Saftanteil von 45 % und einem Zuckeranteil von 60%.

Die Konfitürenverordnung, in der diese Werte für Zucker und Fruchtanteile festgeschrieben sind, ist schon sehr alt und sollte eine bestimmte Qualität und deren Haltbarkeit garantieren. Alle Produkte, die diesen Kriterien nicht entsprechen, dürfen nicht als Konfitüre oder Gelee bezeichnet werden, sondern fallen unter den Sammelbegriff "Fruchtaufstrich". Fruchtaufstrich darf also weniger als 60% Zucker enthalten. Der Fruchtanteil ist variabel und reicht von ca. 25% bis zu 70%. Der genaue Anteil ist nur aus der Zutatenliste auf dem Etikett ersichtlich.